STAATSKAPELLE DRESDEN – MDR FIGARO – HÄNSSLER PROFIL

- Eine Erfolgsstory -

Gerade einmal eineinhalb Jahre ist es her, dass die ersten CDs der „Edition Staatskapelle Dresden“ beim Label HÄNSSLER-PROFIL veröffentlicht wurden. Was anfangs als lockere Veröffentlichungsreihe von Live Mitschnitten ergänzt durch legendäre historische Aufnahmen geplant war, ist seither längst zu einer Art „Selbstläufer“ geworden. Mehr als 15 Einzeltonträger sind bisher erschienen. Die internen Planungen und Absprachen reichen jedoch schon bis Vol. 50 und darüber hinaus.

In einer weltweit bislang einmaligen Zusammenarbeit haben sich drei Partner für diese Edition zusammengefunden: MDR FIGARO, das Kulturradio des Mitteldeutschen Rundfunks, die STAATSKAPELLE DRESDEN und HÄNSSLER PROFIL. Die weltweite positive Resonanz der Serie spricht für sich. Produzent Günter Hänssler verrät das Geheimnis des Erfolges der Serie, bei dem wirtschaftlicher Erfolg nicht das einzige ist, was zählt. Vielmehr ist es die Gesamtheit der Edition, ihr innerer historischer Aufbau, die dem Musikliebhaber die mehr als 450-jährige Tradition dieses Spitzenorchesters vermittelt und jede einzelne Veröffentlichung zu einem individuellen Klangerlebnis werden lässt, ganz gleich, ob es sich dabei um einen aktuellen Live-Mitschnitt aus dem 21. Jahrhundert oder eine technisch aufwendig aufbereitete historische Aufnahme aus den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts handelt.

Erwähnt werden sollte auch das Deutsche Rundfunkarchiv (DRA) mit seinen Standorten in Potsdam bei Berlin und Wiesbaden. Dieser Institution obliegt unter anderem die Verwaltung der historischen Aufnahmen und der gesamten Bestände des Rundfunks der DDR. Nur durch eine in 2006 mit MDR FIGARO geschlossene einmalige und exklusive Sonderregelung ist es möglich, auch auf diese Aufnahmen nunmehr zuzugreifen.

„Aber auch das ist es noch nicht allein“, sagt Produzent Günter Hänssler: Erst die Kreativkraft der redaktionellen Mitarbeiter von MDR FIGARO , dem Kulturradio des Mitteldeutschen Rundfunks macht es möglich, die Aufnahmen aus dem Archiv herauszufiltern, die für eine Veröffentlichung im Rahmen dieser Edition prädestiniert sind. Unterstützung erhält das Gremium durch die Mitwirkung des ehemaligen Chefdramaturgen der Staatskapelle, Eberhard Steindorf, der als Zeitzeuge die Staatskapelle mehr als 30 Jahre beruflich begleitet hat und somit auch die letzten „Geheimnisse“ vorhandener Mitschnitte aus den letzten drei Dekaden kennt. Letzte Qualitätsprüfungen erhalten die ausgewählten Aufnahmen durch die „scharfen Ohren“ des Orchestervorstandes der Staatskapelle und im THS Studio Holger Siedler in Dormagen, der mit Hilfe modernster Technik sämtliche Aufnahmen – ob alt oder neu – zu einem echten Erlebnis werden lässt.

Kurz und gut: Die intensive Kommunikation aller an dieser Edition Beteiligten ist das Erfolgsrezept, das unter anderen Konstellationen nicht möglich wäre. Ein Erfolg, der sich mittlerweile auch durch zahlreiche Pressemeldungen und Rezensionen messen lässt.


Die Chronologie der Berichterstattung:

Elgar – Sternstunde 1. Supersonic Award

„Das Orchester brachte seine einmalige Klanglichkeit und die Kunst seiner Solisten ein, der Dirigent seine Fähigkeit zum weitbögigen Gestalten, zu architektonisch wohl balancierten Strukturen und eine Inspiration, die ein tolles Feuer entfacht. Diese CD kann man uneingeschränkt empfehlen.“

Pizzicato, Februar 2006
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Elgar

„ … the Elgar is very special, and I’m inclined to place it among the best currently available.”

BBC Music Magazine Februar 2006
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Elgar

„Wer wissen will, wie guter Elgar klingt, sollte zum ersten Album der Edition Staatskapelle Dresden greifen, das jüngst bei Profil - Edition Günter Hänssler herauskam. Colin Davis gelingt mit den Dresdnern eine fulminante Deutung der ersten Symphonie. Was diese Aufnahme spannend macht, ist das neue Klanggewand. Die meisten bekannten Einspielungen stammen nun einmal von britischen Orchestern, deren technische Fähigkeiten zwar vorzüglich sind. Aber bei den Dresdnern kommt die Dunkelheit und Wärme des Streicherklangs hinzu, außerdem bestimmte Schattierungen im Blech, die der Symphonie ungeahnte Tiefendimensionen verleihen. Das Strauss-Orchester par excellence rückt den Strauss-Verehrer Elgar endlich ins rechte Licht.”

FAZ 18. 2. 2006
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Wundervoller Mendelssohn

„Abgerundet wird das Ganze durch den phänomenalen Klang der Staatskapelle Dresden, die selbst in diesen Live-Mitschnitten die Leistungen der Berliner und Wiener Philharmoniker in den Schatten stellt. Diesen packenden Mendelssohn sollte sich keiner entgehen lassen, der Freude an Klang und Schönheit hat.“

Pizzicato März 2006
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Klangprächtiger Sibelius 2. Supersonic Award

„Müsste ich jemanden, der noch nie Sibelius gehört hat, eine Aufnahme empfehlen, so würde meine Wahl auf diesen Live-Mitschnitt der 2. Sinfonie fallen. Das ist Musik pur, ansprechend, mitreißend, spannend und eingebettet in eine Klangpracht, die ihresgleichen sucht … und das wundervolle Spiel der Staatskapelle Dresden den Hörer sprachlos macht.“

Pizzicato März 2006
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Wagner Meistersinger

„…sehr viel ist von der alten, im Krieg zerstörten Semperoper nachzuvollziehen. Das Label ‚profil’ hat im rahmen der Koproduktion mit dem Mitteldeutschen Rundfunk in seiner Edition diese nicht allein editorisch wichtige Aufnahme zugänglich gemacht.“

Das Opernglas März 2006
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„This is not only a masterful account of the symphony, it is in marvelous sound (it was recorded in 1988) and, best of all, the SKD sounds absolutely first-rate here. All departments of the orchestra shine. In the first few bars, with those throbbing string chords that never fail to move one, the depth and honeyed tone of the SKD strings is viscerally exciting. Indeed, this is some of the best orchestral string playing I've ever heard. (...)Another Sibelian triumph for Sir Colin and worth every penny of its asking price.“

Scott Morrison (Amazon), April 2006
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„I loved these performances. Sound, although mono, is quite good for its era. I am glad Profil and the Dresden Staatskapelle saw fit to release them. To the best of my knowledge neither has been available before, or at least recently.“

Scott Morrison (Amazon), May 2006 on Oistrakh: Tchaikovsky Violin Concerto
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Rusalka - Fesselnde Märchenstunden

(...) Sie ist ein Zeitdokument von nicht hoch genug einzuschätzendem historischen und interpretatorischem Wert. Die Bänder wurden nach der Wiedervereinigung 1989 auf dem Dachboden des Dresdner Rundfunkhauses in einem denkbar schlechten Zustand gefunden und erfolgreich restauriert.In der Titelpartie ist die Dresdner Legende Elfride Trötschel zu erleben. Sie gestaltet den ersten Akt mit einer bewegend kindlichen Naivität und einer nahezu körperlich spürbaren Sehnsucht, die sie mit ihrem runden, leuchtenden Sopran eindringlich gestaltet. Eine vollkommene Identifikation mit der Rolle lässt Trötschels Rusalka zu einem Musterbeispiel gestalterischen Singens werden. (...)

Was die Staatskapelle Dresden und der Leitung von Joseph Keilberth leistet, ist an klanglicher Schönheit kaum zu überbieten. Das Vorspiel zieht sofort in seinen Bann und Keilberth erweist sich als Theaterpraktiker, der es bewundernswert versteht, die Sänger zu begleiten und den musikdramaturgischen Faden des Werks spannungsgeladen zu verfolgen.

Allen, die sich dem Werk zum erstenmal nähern, und auch allen, nach einer Alternative zu Fleming und Benacková suchen, sei dieser Mitschnitt wärmstens empfohlen. Die Solisten singen mit einer verblüffenden Textverständlichkeit, die jedem Einsteiger ein unvorbereitetes Eintauchen ermöglicht. Das liebevoll gestaltete Booklet lässt die Aufnahmesitzung an jenem 13. Oktober 1948 mit zahlreichen Photos und Dokumenten wieder lebendig werden, enthält Kurzbiographien der Sänger und macht Lust auf weitere historische Ausgrabungen.

Benjamin Kürzel in: Klassik.com (Juni 2006)
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Eine in Deutschland einmalige Kultur- und Medienkooperation wird seit November 2005 erfolgreich auf dem CD-Markt vorgestellt: Die Sächsische Staatskapelle Dresden veröffentlicht in redaktioneller Zusammenarbeit mit MDR FIGARO, dem Kulturradio des MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNKS, Sternstunden der Musik bei Profil–Edition Günter Hänssler. Als „großer Coup“ wird diese Verbindung bezeichnet, und begeisterte Pressereaktionen aus der ganzen Welt bezeugen die hohe Qualität, mit der diese Edition an den Start gegangen ist. (...)

Aus der Pressemeldung MDR Herbst 2006:


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